Festivaldaten 2019

Bitte beachten Sie, dass Festivaldaten in Bhutan immer tentativ sind. Es kann zu Änderungen kommen.

Fluglinien

 Drukair ist die nationale, königliche Fluglinie Bhutans mit folgenden Anflugsmöglichkeiten:

Bangladesch
  • Dhaka (DAC)
Indien
  • Bagdogra (IXB)
  • Delhi (DEL)
  • Kolkatta (CCU)
  • Guwahati (GAU)
Nepal
  • Kathmandu (KTM)
Thailand
  • Bangkok (BKK)
Singapur
  • Singapur (SIN)

Bhutan Airlines ist eine weitere private Fluglinie mit Anflugmöglichkeiten von Delhi, Bangkok, Kolkatta und Kathmandu.


Bhutan Helicopter Service

Der Royal Bhutan Helicopter Services Ltd bietet folgende Packete an:

15 Minuten Panoramaflug
  1. Paro Fluhafen
  2. Paro Tal
  3. Paro Rinpung Dzong
  4. Ta Dzong
  5. Paro Takshang
30 Minuten Panoramaflug
  1. Alle POI (Points of Interest) innerhalb von 30 Minuten (siehe oben)
  2. Mount Jomolhari
  3. Drugyel Dzong
Einstündiger Panoramaflug
  1. Alle POI (Points of Interest) innerhalb von einer Stunde (siehe oben)
  2. Lingshi Dzong
  3. Kurzstop at einem unveröffentlichten Landeplatz nahe des Mount Jomolhari

Ein- und Ausreise am Landweg

Hier können Sie über den Landweg ein- bzw. ausreisen:

  • Phuentsholing: Südwesten
  • Samdrup Jongkhar: Südosten
  • Gelephu: Süden

Bhutan hat während jeder Jahreszeit seinen Reiz. Kulturelle Touren werden das ganze Jahr angeboten. Für Trekkingtouren empfehlen wir vor allem die Monate März bis Juni und ab Mitte September bis November.

Frühling (Mitte/Ende März – Mai): Paradies für Liebhaber von Flora und Fauna

Der Frühling lässt die Herzen aller Botaniker höher schlagen, denn die Blütenvielfalt erlebt ihren Höhepunkt: Rhododendren, Magnolien, Wildblumen und der berühmte blaue Mohn „Blue Poppy“ blühen in den schönsten Farben und die Natur erwacht aus ihrer Winterstarre. Im Mai beginnen die Bauern mit dem Anbau der Reisfelder, blühende Birnen- und Apfelbäume tauchen die Täler in eine duftende weiß-rosa Wolke. Die Temperaturen steigen auf angenehme 20°C, oder in Ost- und Südbhutan sogar auf bis zu 28°C. Trekkingtouren und Wanderungen sind absolut zu empfehlen (allerdings können Wolken die Bergsicht beeinträchtigen).

Sommer (Juni – August): beste Zeit für Naturfreunde

Beginn der Regenzeit. Häufig regnet es aber erst am späten Nachmittag. Das ganze Land steht in voller Blüte und die Täler sind in saftiges Grün getaucht. Herrliches Wechselspiel auf Sonnenschein und Regen mit Temperaturen bis über 30°C. In den Tälern von Punakha und Wangdue Phodrang ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch, diese Täler liegen vergleichsweise niedrig um 1500m. Die Nächte sinken selten unter 10 Grad Celsius. Der Sommer ist Nebensaison mit günstigeren Preisen und wenig Besuchern. Ideal für alle, die sich in erster Linie Naturerlebnisse und Ruhe wünschen.

Herbst (September bis November): Festival- und Wandersaison

Der Herbst verwandelt das Königreich in schöne Goldtöne: goldbraune Reisfelder, bunte Blätter, wilde Herbstblumen und azurblauer Himmel prägen diese Jahreszeit. Im Oktober wird geerntet, die Menschen sind mit Feldarbeit beschäftigt. Tagsüber sind die Temperaturen immer noch angenehm warm, aber sobald die Sonne untergegangen ist, kann es empfindlich kühler werden. Im Herbst finden viele religiöse Feste statt, beste Reisezeit für diejenigen, die Land und Leute intensiver kennen lernen möchten. Der Herbst ist die ideale Reisezeit für Trekking- und Wandertouren, September bis November bilden die Hochsaison mit den meisten Besuchern.

Winter (Dezember – Februar): Hochsaison für Naturfreunde & Festivals im Osten

Glasklare Luft, Sonne und kalte Nächte prägen diese Jahreszeit. Die Winter sind milder als in Europa. Die Temperaturen liegen tagsüber bei ungefähr 10°C, können je nach Lage bis auf 25°C steigen. Schneefall gibt meist nur in den oberen Höhenlagen. Entsprechend trocken und herbstlich gefärbt ist die Landschaft. Die Sicht auf die Berge ist überwältigend, strahlend blauer Himmel mit wenigen Wolken. Diese Jahreszeit eignet sich hervorragend für Reisende, die den Süden und Osten des Landes erkunden wollen, ein wahres Naturerlebnis! Es regnet selten. Dazu profitieren Reisende von günstigen Nebensaison-Preisen.

Für Bhutan Reisen empfehlen wir verschiedene Schichten übereinander zu tragen, Baumwollhemd, einen Pullover oder eine Wolljacke und eine Daunenjacke, die im Bedarfsfall an- oder ausgezogen werden kann. Mit sportlicher Bekleidung ist man angemessen gekleidet. Feste und bequeme Sportschuhe mit guter Profilsohle. Regenschutz, warme Unterwäsche und Wollstrumpfhosen gehören ebenso ins Gepäck.

Kurzübersicht

Fläche: 38,394 km²
Bevölkerung: 779,666 (2017)
Politisches System: Demokratische Konstitutionelle Monarchie
Staatsreligion: Mahayana Buddhismus
Staatsoberhaupt: Druk Gyalpo Jigme Khesar Namgyel Wangchuck
Nationalsprache: Dzongkha
Währung: Ngultrum
Nationaltier: Takin
Nationalblume: Blaumohn
Nationalbaum: Himalaya Zypresse
Nationalvogel: Kolkrabe
Nationalsport: Bogenschießen

Hochsaison: März, April, Mai, September, Oktober, November
Nebensaison: Januar, Februar, Juni, Juli, August, Dezember

Bhutan auf einen Blick (Statistik in englischer Sprache)

Tourismusbehörde, Bhutan

Bhutan Portal

Das kleine Königreich wird grob in West-, Zentral-, Ost- und Südbhutan eingeteilt, wobei sich manche Regionen überschneiden, z.B. im Süden.

Westbhutan

Der Westen Bhutans umfasst die Distrikte Paro, Thimphu, Haa, Wangdue Phodrang, Punakha und Gasa. Die Bevölkerungsgruppen dieser Region werden als Ngalop oder Ngalongpa bezeichnet. In dieser Region gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit passablen Straßen, einer Vielzahl an Unterkünften (vom Homestay bis zum Luxushotel), recht gut erreichbare Sehenswürdigkeiten aber auch abgelegene Orte. Wer gerne etwas Stadtluft schnuppern und das „moderne“ Leben Bhutans kennenlernen möchte, der kann dies in der Hauptstadt Thimphu tun.

Die besten hochalpinen Treks wie Jomolhari oder Lingshi-Laya Trek beginnen in Paro und Thimphu. In den Tälern des Westens gibt es herrliche Bergwanderrouten z.B. das Gletschertal Phobjikha, wo die seltenen Schwarzhalskraniche von November bis Februar überwintern. Für gute Bergwanderer bietet sich ausserdem die Möglichkeit von einem Tal ins nächste zu wandern. So erspart man sich auch eine Fahrstrecke.

Im Parotal hängt das berühmte Taktsang/Tigernest atemberaubend schön an einer Felsklippe und kann in ca. 4 Stunden zu Fuß erreicht werden. Für den steilen Aufstieg können notfalls Ponies gemietet werden. Der Chelela (Pass) nach Haa mit Wandermöglichkeit zum Kila Nonnenkloster, die Klöster Chagri und Tango in Thimphu sowie Chime Lhakhang und Punakha Dzong sind nur einige Attraktionen von vielen in den verschiedenen Tälern.

Extras (Zusatzkosten)

Thangkamalkurse, Flussrafting, Kochkurse, Meditation in einem der Klöster oder auch ein Textilfärbekurs mit Naturfarben und Vortrag zur traditionellen Medizin (Sowa Rigpa), Retreats und vieles mehr.

Der Westen bietet zudem ein Angebot an religiösen und weltlichen Festen wie z.B. Paro und Thimphu Tshechu, das Pilzfest in Geneka sowie das Rhododendronfest im königlichen botanischen Garten Lampelri. Nicht zu vergessen das Schwarzhalskranichfest in Phobjikha, das alljährlich am 11. November in der Gangtey Gonpa gefeiert wird.

Zentralbhutan

Zu dieser Region gehören Bumthang und Trongsa im Norden sowie Zhemgang, Sarpang und Gelephu im Süden. Besonders historisch und kulturell bedeutsam sind Trongsa und Bumthang als Machtsitze während der Zeit des ersten und zweiten Königs. In den 1950ern schließlich wurde die Hauptstadt nach Thimphu verlegt.

Bumthang wird oft als das „spirituelle Herzland“ Bhutans bezeichnet, da sich hier einzigartige religiöse Kulturschätze befinden. Es existieren zudem unzählige Geschichten und Legenden über das Wirken Guru Rinpoche’s und der „Tertons“ (Schatzfinder). Ihre Reliquien befinden sich bis heute in vielen Tempeln und an heiligen Orten, den „Nye„, die sich über die vier Täler Bumthangs verteilen: Chumey, Chokhor, Tang und Ura. 

Bumthang bietet wunderbare Möglichkeiten das bäuerliche Leben kennenzulernen. Darüber hinaus bietet diese Region malerische Tageswanderungen und Kurztreks. Die Landschaft mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna ist einmalig. Auf den Bauernhöfen können Sie köstliche traditionelle Gerichte genießen, berühmt sind vor allem die Buchweizennudeln, puta, und Buchweizenfladen, kuli.

Die Distrikte Trongsa, Zhemgang, Sarpang und Gelephu eignen sich als tolle Reiseziele auch im Winter. Das Klima im Süden ist subtropisch im Sommer, im Winter jedoch angenehm mild. Diese Regionen besucht man wegen ihrer kulturellen Abgeschiedenheit, der unberührten Natur, und dem traditionellen Handwerk (Nesselweberei in Langthel und Bambusflechterei in Bjoka).

Ein Geheimtipp für Abenteurer ist der aussergwöhnliche Monpa Trek in Trongsa, der Einblicke bietet in das Leben der sogenannten „Indigenen“ Bhutans. Sie haben eine eigene Sprache und ein unglaubliches Wissen um die Inhaltsstoffe und Wirkung lokaler Wild-und Heilpflanzen.

Auch für Forstinteressierte und Vogelkundler sind diese Regionen ein Paradies!

Extras (Zusatzkosten)

Webereiworkshop und Bambusflechterei, Flussrafting und Reiten und Mountainbiking, Hot Stone Bath und vieles mehr.

Ostbhutan

Zu Ostbhutan zählen die Distrikte Mongar, Lhuentse, Trashigang, Trashiyangtse, Pemagatshel und Samdrup Jongkhar an der südlichen Grenze zu Assam/Indien. Die Menschen dieser Region werden Sharchops genannt und sind bekannt für ihre Gastfreundschaft, vor allem für die berühmt-berüchtigte Tshogchang Zeremonie. Gäste werden von den DorfbewohnerInnen mit Schnapps und Snacks begrüßt. Nach einem gemeinsamen Umtrunk singen und tanzen sie für die Gäste. Die Tradition verlangt, dass Gäste sich am Ende mit einem angemessenen Geldgeschenk erkenntlich zeigen.

Der Osten ist generell noch wenig erschlossen und bietet vor allem für Pioniergeister, die auch mal auf Komfort verzichten können und nichts gegen holprige Straßen haben, viele spannende Möglichkeiten. Die Architektur unterscheidet sich leicht von West- und Zentralbhutan, mit kleineren Häusern in Bambus und Lehmbauweise. Charakteristisch für den Osten sind ausserdem steile Täler mit teilweise schroffen Felsformationen wie z.B. in Lhuentse. Typisch sind auch Streudörfer mit Reis- und Maisterrassen, ausserdem ist der Osten ein Geheimtipp im Winter da viele kleine religiöse Dorffeste stattfinden. Das Besondere an Ostbhutan ist das traditionelle Handwerk: Töpferei, Bambusflechterei, Drechslerei, Holzschnitzerei, Webkunst (Kishutara, Rohseide und Baumwolle), Papierschöpfen und vieles mehr.

Die landwirtschaftlichen Produkte umfassen Reis, Mais, Hirse und allerei Gemüse sowie Früchte das ganze Jahr hindurch (Mangos, Mandarinen, Guave und Papayas). Eine Besonderheit sind die Yakhirten in Merak und Sakteng, die Brokpa, die ihre eigene Tracht und Sprache besitzen und einen semi-nomadischen Lebensstil führen.

Extras (Zusatzkosten)

Webereiworkshop und Bambusflechterei, Holzschnitzerei, Papierschöpfen, Vogelbeobachtung und vieles mehr.

Südbhutan

Zu Südbhutan gehören Samtse, Chukha, Dagana, Tsirang, Sarpang und Samdrup Jongkhar. Diese Region wird großteils von den Lotshampa bewohnt, den Nepali sprechenden Bevölkerungsgruppen. Im Winter ist dieses Gebiet am Besten zu bereisen, besonders für abenteuerliche NaturfreundInnen und VogelkundlerInnen.

Ausserhalb der Monsunzeit kann zum Beispiel der schöne Dagala Trek bis nach Dagana durchgeführt werden. In Tsirang gibt es Trekking mit Homestay für all diejenigen, die sich für Flora und Fauna interessieren. Sie können dabei tief in die Lotshampa Kultur eintauchen.

Für Forstinteressierte und BotanikerInnen sind diese Gebiete ein Highlight!

Reiseführer

Es gibt inzwischen auch einige Reiseführer zu Bhutan auf Deutsch. Die Inhalte sind jedoch nicht in Stein gemeißelt, da Autoren und Autorinnen, bei ihren Recherchen im Königreich, vor allem zeitlichen Restriktionen unterliegen. Viele Informationen sind daher nicht aus erster Hand oder am letzten Stand. Ausserdem ändern sich Umstände in Bhutan rasch, z.B. Straßenabindungen, Wanderwege und Wegbeschreibungen, Angaben zu Hotels, ja sogar Höhenangaben und Distanzen etc. müssen mit Vorsicht genossen werden. Im Zweifelsfall verlassen Sie sich lieber auf die ReisespezialistInnen ihres Anbieters und die lokalen ReiseleiterInnen da diese immer up to date sind!

Eine kleine Auswahl von unserer Seite:

Bhutan. Francoise Pommaret

 Bhutan: Unterwegs im Himalaya-Königreich. Andreas von Heßberg

Fachbuch zu Textilien in englischer Sprache:

Fabric of Life – Textile Arts in Bhutan. Karin Altmann

Fachbuch zur Kulinarik in englischer Sprache:

Chilli and Cheese – Food and Society in Bhutan. Kunzang Choden

Landkarten

Landkarten zu Bhutan haben z.T. verschiedene Höhenangaben, jedoch finden wir folgende Karte recht gut:

 Reise Know-How Landkarte Bhutan 1 : 250.000 World Mapping Project. Reiß- und wasserfest