„Birds of Heaven“ – die Vogelwelt im Himalaya entdecken!

Wandern & Kultur • Treffen mit Vogelkundlern & Naturschützern • Vogelparadies Dochu La & Phobjikha

Individualreise zum selbst gewählten Reisetermin

Reisedauer: 8 Tage / 7 Nächte in Bhutan

beste Reisezeit: Frühjahr (April, Mai) und November (Schwarzhalskraniche)


ACHTUNG: Aus Gründen der Originalität vermeiden wir es detaillierte Programme online zu stellen. Falls Sie sich für ein Detailprogramm interessieren, kontaktieren Sie uns bitte  

Tag 1 Ankunft Paro & erste Vogelbeobachtungen
Bereits der Flug in das kleine Königreich Bhutan mit Blick auf Mount Everst und Lhotse lässt erahnen welch herrliche Landschaften Sie in den kommenden Tagen bereisen werden. Nach Ankunft in Paro Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Fahrt zum Hotel. Je nach Ankunftszeit leichte Besuch wie z.B. Rinpung Dzong, 1644 vom Staatsgründer Shabdrung Ngawang Namgyal in Auftrag gegeben, heute Sitz der Bezirksverwaltung und einer Mönchsgemeinschaft oder Bummel durch das lebhafte Städtchen.  Am Abend erste Vogelbeobachtungen entlang dem Paro Fluss, wo Flusskiebitz, Zweifarben-Kielralle und Ibisschnabel zu Hause sind.

Tag 2 alpine Vogelwelt am Chele La / Fahrt nach Thimphu
Am frühen Morgen Aufbruch zum Chele La (la=Pass) mit knapp 4.000m einer der am höchsten befahrenen Pässe des Landes. In dieser Region oberhalb der Waldgrenze sind Rotschwanz-Monal, Himalaya-Monal, Blutfasan, Schneetaube, Alpenkrähe, Waldhäherling, Bartgeier, der Gelbschenkel-Kernbeisser und sogar die Weißbrauenalcippe zu sichten. Um die Mittagszeit Fahrt in die kleine Hauptstadt Thimphu mit Halt bei der großen Buddhastatue Kuensel Phodrang. Von hier genießen Sie einen schönen Ausblick auf die Stadt und das Tal. Im Anschluß Besichtigungen je nach Interesse und Zeit u.a. Textilmuseum, Memorial Chorten, CHoki Art School, Schule der traditionellen Handwerkskünste. Für den Abend ist ein Treffen mit Umweltschützern und Vogelkundlern geplant.

Tag 3 Vogelparadies Dochu La & Kaiserreiher im Punakha Tal
Früher Start zum Dochu La (3.050m) mit seinen markanten weißen Chorten. An klaren Tagen genießen Sie eine phantastische Aussicht auf die weißen Himalayagipfel. Die Passhöhe mit Fichten- und Eichenwald, Magnolien und Rhododendren ist für Ornithologen und Vogelliebhaber ein Paradies. Hier sichtet man Vogelarten wie z.B. Einfarbpapageimeise und das seltene Feuerschwänzchen, aber auch Tannen-, Rotbauch- und Berghaubenmeise. Mit Glück kreisen Adler-Bussard und Schneegeier durch die Lüfte, sieht man Orientfeldlerche, den Himalayagrünfink, Rhododendron-, Schnee- und Thuragimpel, Wacholderkernbeißer u.v.m.
Weiterfahrt in Serpentinen hinunter ins Punakha-Tal, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit der Punakha Dzong ist. Ein Meisterwerk traditioneller Klosterarchitektur mit Innenhöfen, Andachtshallen und Tempeln. Abends Wanderung am Mo Chu oder Po-Chu-Flussufer, in der Hoffnung einen der 50 seltensten Vögel der Welt vor die Linse zu bekommen: den Kaiserreiher. Von ca. 200 Exemplaren weltweit leben etwa 35 Vögel in Bhutan.

Tag 4 Punakha – Phobjikha Tal
Wieder heißt es sehr früher aufstehen. Durch verwunschene Rhododendronwälder mit Farnen und Orchideen fahren Sie in Richtung Phobjikha Tal. Je nach Kondition und Fitness leichte oder anspruchsvolle Bergwanderung ins Tal hinunter. Auf dem Weg gibt es viele Vögel zu entdecken und zu hören wie Trogon, Lachdrosseln, den Eurasischen Zaunkönig und Himalaya Geier. Nach Ankunft in Phobjikha Besuch des Informationszentrums, das über die seltenen Schwarzhalskraniche Auskunft gibt.

Tag 5 ornithologisches Highlight: Schwarzhalskraniche
Phobjikha ist sowohl ein bedeutendes Feuchtgebiet wie Überwinterungsgebiet der bedrohten Schwarzhalskraniche (Grus nigricollis). Sie kommen Anfang November aus dem Hochland von Tibet und bleiben im Tal bis Ende Februar. Dann fliegen sie über die hohen Himalayaberge zurück zu ihren Sommerbrutstätten. Bis zu 350 dieser majestätischen Vögel grasen auf den sumpfigen Wiesen und ziehen in schönen Formationen über das Tal. Kraniche gelten in Bhutan als heilig und sind Symbol für Langlebigkeit. Zu ihrem Schutz wurden die Stromleitungen in den Boden verlegt und die Umwandlung von Feuchtgebiet in Ackerland wurde zu Gunsten der Vögel verboten. Schöne Wanderung auf dem Gangtey Nature Trail. Neben Vogelbeobachtungen treffen Sie die Tal-Bewohner in ihren Dörfern und besuchen die Gangtey Gonpa. Ein kleines Kloster, das malerisch über dem Tal thront. Mittagessen in einem Bauernhaus.

Tag 6 Pele La: Lebensraum für Geier, Bussard und Yak
Am Morgen nehmen Sie Abschied von den Kranichen und fahren zum Pele La (3.420m). Der Pass gilt traditionell als Grenze zwischen West- und Zentralbhutan und ist ein ausgezeichneter Ort für Ornithologen und Vogelliebhaber. Denn die Region ist Lebensraum für Geier und Bussard, aber auch für Yaks. Denn hier gedeiht ihr Lieblingsfutter: der Bambus. Rückfahrt nach Paro mit etlichen Stopps für interessante Vogelbeobachtungen am Wegesrand.

Tag 7 Tigernest
Aufstieg durch den Wald zum Kloster Taktsang, bekannt als Tigernest. Unterwegs können Sie u.a. Kaschmirbaumläufer, Tannenhäher, Bergkohlmeise, Feldrotschwanz, Sperberkuckucku, Rötelmerle und Alpenbraunelle sichten. Nach dem Besuch der Klosteranlage Abstieg und Halt am alten Kyichu Lhakhang. Es ist einer von 12 Tempel, die der tibetische König Songtsen Gampo um 659 im gesamten Himalaya-Raum errichten ließ und der von Guru Rinpoche, dem Schutzheiligen von Bhutan aufgesucht wurde. Es bleibt noch Zeit, um in den Geschäften von Paro die letzten Souvenirs zu erstehen.

Tag 8 Abschied vom Vogelparadies Bhutan
Flughafentransfer für den Rückflug in die Heimat (via Delhi, Kathmandu oder Bangkok).


Kurzfristige Änderungen aufgrund von Wetterbedingungen und unvorhergesehenen Ereignissen wie z.B. Erdrutsch, schwere Regenfälle, Straßenblockaden etc. bleiben vorbehalten.
Ornithologische Reisen nach Zentral-oder Ostbhutan sowie in den Süden des Landes bieten wir ebenfalls an. Fragen Sie uns, wir geben  gerne ein Angebot nach Ihren Wünschen und Vorstellungen ab.

  • Vogelreichtum und seltene Vogelarten im Himalaya
  • Treffen mit Umweltexperten & Vogelkundlern
  • Tigernest & Punakha Dzong

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Spezialreiseleitung (englischsprachig):

Chencho Wangdi ist gebürtiger Parop. Seinen Universitätsabschluss hat er im Finanzmanagement gemacht, und er arbeitet als Buchhalter im Nationalmuseum in Paro. Chencho verbringt fast seine gesamte Freizeit mit Wandern, dem Vogelkundlern und der Natur- und Tierfotografie. Mit seinen Bildern möchte er die bhutanische Jugend darauf aufmerksam machen, wie wichtig der Umweltschutz in Bhutan ist. Chencho ist auch Mitglied der Royal Society for the Protection of Nature (RSPN), und er liebt es neue Menschen zu treffen und Ideen auszutauschen. Derzeit hält Chencho den Rekord in beobachteten Vögeln im Distrikt Paro. Zukünftig möchte er sich ganz den Outdooraktivitäten widmen.